Herbst
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen [...]
Weblog-Archiv für 12. Oktober 2007
Rainer Maria Rilke
Veröffentlicht in Dichtung/Ποίηση am Oktober 12, 2007 | Kommentar schreiben »