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Archiv für die Kategorie ‘Zitate’

Verachtung

Die Philosophie erfährt häufig die Verachtung,
daß auch solche, die sich mit ihr nicht bemüht haben,
die Einbildung aussprechen, sie verstehen von Haus aus,
was es mit dieser Wissenschaft für eine Bewandnis habe,
und seien fähig, wie sie so in einer gewöhnlichen Bildung gehen und stehen,
zu philosophieren und über sie zu urteilen.
Hegel, Enz-L

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Jenseits von Wahrheit und Lüge

(…) alle diese blassen Atheisten, Antichristen, Immoralisten, Nihilisten, diese Skeptiker, Ephektiker, Hektiker des Geistes,( Letzteres sind sie samt und sonders in irgendeinen Sinne), diese letzten Idealisten der Erkenntnis, in denen allein heute das intellektuelle Gewissen wohnt und leibhaft ward- sie glauben sich in der Tat so losgelöst als möglich vom asketischen Ideal, diese „freien, sehr [...]

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Zweifel

Nicht der Zweifel macht wahnsinnig sondern die Gewißheit.

Friedrich Wilhelm Nietzsche

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Fichte

Das Wesen aller Wissenschaft besteht darin, dass irgend einem sinnlich Wahrgenommenen durch Denken zum übersinnlichen Grunde desselben aufgestiegen werde. Eben also verhält es sich mit der Philosophie.

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Nietzsche

Jede Philosophie, welche den Frieden höher stellt als den Krieg, jede Ethik mit einer negativen Fassung des Begriffs Glück, jede Metaphysik und Physik, welche ein Finale kennt, einen Endzustand irgendwelcher Art, jedes vorwiegende ästhetische oder Religiöse Verlangen nach einem Abseits, Jenseits, Außerhalb, Oberhalb erlaubt zu fragen, ob nicht die Krankheit das gewesen ist, was den [...]

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Fichte

Moralität und Religion sind absolut eins; beides ein Eingreifen des Übersinnlichen, das erste durch Tun, das zweite durch Glauben.

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Nietzsche

Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse.

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Leonardo da Vinci

Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere,
denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige.
Wir leben vom Tode anderer.
Wir sind wandelnde Grabstätten!
 

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Theodor Fontane

Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.

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Marie von Ebner-Eschenbach

Müde macht uns die Arbeit, die wir liegenlassen, nicht die, die wir tun.

Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten

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